Mitglieder


Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) ist eine selbständige und unabhängige Einrichtung öffentlichen Rechts mit Sitz in Hannover. Sie versteht sich als neutrales Forum für raumwissenschaftliche, raumentwicklungspolitische und raumplanerische Fragen und als Kompetenzzentrum für eine nachhaltige Raumentwicklung, das neues Wissen in disziplinübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern mit Praxisakteuren generiert. Dadurch verbindet die ARL grundlagen- und anwendungsbezogene Forschung und bietet eine Plattform für Austausch und Wissenstransfer wie keine andere Einrichtung auf dem Gebiet der Raumwissenschaften in Deutschland.



Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) ist eines der großen Zentren weltwirtschaftlicher Forschung, wirtschaftspolitischer Beratung und ökonomischer Ausbildung. Das Institut sieht seine Hauptaufgabe in der Erforschung innovativer Lösungsansätze für drängende weltwirtschaftliche Probleme. Auf Basis dieser Forschungsarbeiten berät es Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und  informiert die interessierte Öffentlichkeit über wichtige wirtschaftspolitische Zusammenhänge.



Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) ist eine Forschungseinrichtung für angewandte Geophysik und Geowissenschaften. Hauptforschungsziel ist die Klärung von Prozessen im anthropogen beeinflussbaren Untergrund, im Vorfeld und als Folge einer wirtschaftlichen Nutzung sowie zur Daseinsvorsorge und zum Schutz der Umwelt. Entsprechend liegen die zentralen Aufgabenfelder des Instituts in der Erkundung von Strukturen und Zuständen des Untergrundes einschließlich deren Entwicklung in Raum und Zeit.



„Forschen für die Zukunft unserer Gewässer“ ist der Leitspruch des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Das IGB ist das bundesweit größte und eines der international führenden Forschungszentren für Binnengewässer. Es verbindet Grundlagen- und Vorsorgeforschung, bildet den wissenschaftlichen Nachwuchs aus und berät Politik und Gesellschaft in Fragen des nachhaltigen Gewässermanagements. Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Langzeitentwicklung von Seen, Flüssen und Feuchtgebieten und die Auswirkungen des Klimawandels, die Renaturierung von Ökosystemen, der Erhalt der aquatischen Biodiversität sowie Technologien für eine nachhaltige Aquakultur.



Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für die dauerhaft umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen. Dazu erforscht ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und natürlicher Umwelt sowie gesellschaftliche Steuerungsoptionen. In Anlehnung an die Nachhaltigkeitsziele und die New Urban Agenda der Vereinten Nationen sowie die Nationale Forschungs- und Innovationsagenda Zukunftsstadt in Deutschland beschäftigt sich das IÖR mit Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit und Resilienz in nationalen, europäischen und globalen Zusammenhängen.



Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) dient der interdisziplinären Meeresforschung mit besonderer Hinwendung zu Küsten- und Randmeeren. Die Ostsee fungiert dabei als ideales Fallbeispiel vor der Haustür. Durch die im Institut vertretenen Fächer Physikalische Ozeano-graphie/Messtechnik, Meereschemie, Biologische Meereskunde und Marine Geologie ist gewährleistet, dass alle wesentlichen Aspekte einer marinen Ökosystemforschung berücksichtigt werden können.



Das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) wurde 1992 zur Erforschung physikalischer und chemischer Prozesse der belasteten Troposphäre gegründet und hat ein klares und weltweit einzigartiges Forschungsprofil, in dessen Mittelpunkt Aerosole, also kleinste luftgetragene Partikel und Wolken, stehen. Trotz kleinster absoluter Mengen sind diese wesentliche Bestandteile der Atmosphäre, weil sie den Energie-, Wasser- und Spurenstoffhaushalt des Erdsystems mitbestimmen.



Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) wurde 1970 von der Hessischen Landesregierung als selbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet. Ihre Verfassung garantiert der HSFK völlige wissenschaftliche Freiheit. Die HSFK zählt zu den größten Friedensforschungsinstituten in Deutschland, hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und unterhält ein Büro in Berlin. Die HSFK analysiert die Ursachen gewaltsamer internationaler und innerer Konflikte, erforscht die Bedingungen des Friedens und arbeitet daran, den Friedensgedanken zu verbreiten. Darüber hinaus ist sie in der Politikberatung für Ministerien, Parteien, NGOs, Unternehmen und einschlägige Organisationen der Kirchen aktiv und vermittelt ihnen Hintergrundwissen und Analysen. Ihre politikberatende Funktion erfüllt sie unabhängig, objektiv und parteiübergreifend.



Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. erforscht Ökosysteme in Agrarlandschaften und die Entwicklung ökologisch und ökonomisch vertretbarer Landnutzungssysteme. Das ZALF richtet sein Hauptaugenmerk darauf, aus aktuellen und antizipierten gesellschaftlichen Diskussionen heraus Perspektiven für eine nachhaltige Nutzung der Ressource Landschaft im Kontext der Entwicklung ländlicher Räume am Beispiel seiner Modellregionen aufzuzeigen.



Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) widmet sich in Forschung und Lehre tropischen Küstenökosystemen wie Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffen, aber auch tropischen Auftriebsgebieten, Flussästuaren und Küstenmeeren. In enger Kooperation mit Projektpartnern in den Tropen erforscht das ZMT die Ökologie und Sozioökonomie tropischer Küstenökosysteme. Es trägt damit zur Entwicklung von Konzepten bei, die die nachhaltige Nutzung und den Schutz dieser Lebensräume sichern sollen.



Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere - betreibt Biodiversitätsforschung auf Grundlage von Artenwissen, mit besonderem Gewicht auf den Gebieten der Systematik und Evolutionsforschung, Biogeographie, Genomik und biologischen Umweltforschung (insbesondere Biodiversitäts-Monitoring). Ein klassischer Arbeitsschwerpunkt des ZFMK liegt in der Erarbeitung und Publikation regional-übergreifender taxonomischer Revisionen und Monographien sowie der Bewahrung von Belegexemplaren und Fachliteratur für Artenerfassung und Taxonomie.



Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) setzt sich ein für Natur. Als Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung sieht sich das MfN in der Tradition und im Auftrag von Charles Darwin, Alexander von Humboldt und anderen Naturforschern für eine nachhaltige Zukunft des Menschen. Mission, Vision, Strategie und Struktur machen das Forschungsinstitut zu einer Natur- und Kulturinstitution, zu einer globalen wissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur und zu einem exzellenten Forschungsmuseum mit Forschungspartnern in Berlin, Deutschland und rund 60 Staaten weltweit.



Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, kurz SGN, erforscht seit 200 Jahren das „System Erde“. Der integrative Ansatz dieser „Geobiodiversitätsforschung“ stellt die Rolle der Biodiversität im gesamten Erdsystem in den Mittelpunkt: Wie hängt die Biosphäre mit der Atmosphäre, der Hydrosphäre, der Kryosphäre, der Pedosphäre sowie der festen Erde zusammen? Und welche Rolle spielt der anthropogene Einfluss?



Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 300 Mitarbeiter. Am Standort auf dem Potsdamer Telegraphenberg befinden sich die historischen Institutsgebäude und ein Hochleistungsrechner. Natur- und Sozialwissenschaftler aus aller Welt arbeiten im PIK eng zusammen, um den globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu untersuchen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist eine Besonderheit des Instituts. Die Wissenschaftler erforschen die Belastbarkeit des Erdsystems und entwerfen auf dieser Grundlage Strategien und Optionen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mensch und Natur. Dieser lösungsorientierte Ansatz ist eine zweite Besonderheit.